Ohne Ortsrat schläft das Dorf ein


Am Beispiel Hönnersum zeigt sich: Turnhalle mit Dorfgemeinschaftshaus, Kindergarten, neue Bürgersteige und Grünanlagen, Baugebiete sowie Radwege – all das ist Ergebnis beharrlicher Arbeit des Ortsrates, nicht von selbst entstanden.

Auch der Radweg nach Borsum kam nur durch Engagement zustande: Unterschriftensammlung, Fahrraddemonstration, Gespräche mit Landrat sowie Verhandlungen mit Grundstückseigentümern.

Wichtig ist: Die Initiative muss aus den Dörfern selbst kommen. Ohne Kandidaten wird nach der Wahl ein Ortsvorsteher eingesetzt – oft beginnt dann ein politischer „Dornröschenschlaf“.

Auch Kontakte zu Parteien können hilfreich sein. Sie erleichtern den Zugang zu Entscheidungsträgern und Fördermitteln – etwa beim Bau der Mehrzweckhalle oder beim Radweg.

Wer sich also im Ortsrat engagieren kann oder bereits im Dorf aktiv ist, sollte sich beim Ortsbürgermeister oder der Ortsbürgermeisterin melden. Eine Mitgliedschaft in einer Partei kann nicht schaden, ist aber keine Notwendigkeit.

„Gemeinsam für unser Dorf“ lautet das Motto!

Herzliche Grüße

Ihr

Burkhard Kallmeyer

Ortsbürgermeister in Hönnersum